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Didier Eribon: Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben

Lesung in Kooperation mit dem Centre culturel français Freiburg und dem Literaturhaus Freiburg, mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung jos fritz
Wann 16.04.2024
von 19:30 bis 21:00
Wo Literaturhaus, Bertoldstr. 17
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Eigentlich hatte Didier Eribon sich vorgenommen, ab jetzt regelmäßig nach Fismes zu fahren. Doch seine Mutter stirbt wenige Wochen nach ihrem Umzug in ein Pflegeheim in dem kleinen Ort in der Champagne. Wie in Rückkehr nach Reims (2009) wird dieser Einschnitt zum Ausgangspunkt für eine Reise in die Vergangenheit. Eribon rekonstruiert die von Knappheit und Zwängen bestimmte Biografie einer Frau, die an einen brutalen Ehemann gekettet blieb und sich sogar in ihren Träumen bescheiden musste. »Meine Mutter«, hält er fest, »war ihr ganzes Leben lang unglücklich.«

 

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© Pascal Ito/Flammarion/Suhrkamp Verlag

Didier Eribon, geboren 1953 in Reims, ist ein französischer Soziologe, Autor und Philosoph. Dem Leser entwirft er das Porträt einer untergegangenen Welt: des Milieus der französischen Arbeiterklasse – mit ihren Sorgen, ihrer Solidarität, ihren Vorurteilen.

Lesung und Gespräch in französischer und deutscher Sprache.

Moderation: Dr. Martin Ebel, langjähriger Literatur-Redaktor des Züricher «Tages-Anzeigers»

Dolmetscherin: Dr. Clémentine Abel, Deutsch-Französisches Gymnasium Freiburg

Lesestimme: Renate Obermaier, Schauspielerin

Eintritt : 9 € / 6 € (VVK ab 13.03. über Literaturhaus/Reservix)