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Grenzen – Integrationen – Wissenschaften: Der Oberrhein im Wandel

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Workshop des Frankreich-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften

Was
  • Tagung
Wann 10.02.2020
von 09:30 bis 12:30
Wo Institut für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters, Belfortstraße 22, 79098 Freiburg
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Organisatoren: Margaux Depaermentier, Michael Kempf

(Institut für Archäologische Wissenschaften)

 

Projektbeschreibung und Zielsetzung

Grenzen entwickeln sich dort, wo sich Barrieren bilden. Zunächst scheinen naturräumliche Gegebenheiten dafür verantwortlich zu zeichnen: Die Topografie zeichnet nicht nur physisch fassbare, sondern auch mental unüberwindbare Hindernisse, die Nachbarn fern- und Gemeinschaften zusammenhalten. Das Ausgrenzen ist dabei immer auch ein Eingrenzen. Doch in der Annahme einer Grenze steckt auch die Ahnung eines Raumes – und somit ein auf Erfahrungen und Narrativen beruhendes semantisches Konstrukt von Akzeptanz und Ablehnung. Wie viel Kommunikation verbirgt sich also hinter dem scheinbar undurchdringbaren Theorem der Grenze? Wie sehr werden gerade Kommunikationskorridore und Wissensräume über Grenzen hinweg konstruiert? Wer bildet diese Grenzen und, wesentlich entscheidender, wer und mit welchem Aufwand überwindet sie?

Diese Fragen stehen im Vordergrund des tri-nationalen Workshops des Frankreich-Zentrums und des Instituts für Archäologische Wissenschaften, der sich intensiv mit den wissenschaftlichen, politischen, sozialen und administrativen Wechselbeziehungen am Oberrhein auseinandersetzt. Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Studenten, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler verschiedener Fachrichtungen der Human- und Naturwissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Oberrhein.

Die offiziellen Konferenzsprachen sind deutsch, französisch und englisch.

Einen ausführlichen Call for Papers in deutscher Sprache finden Sie hier, die französische Version findet sich hier.

 

Das Programm der Tagung wird aussehen wie folgt: 

Ort:

Seminarraum des Instituts für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters, Belfortstraße 22, 79098 Freiburg (= das Gebäude links im Innenhof des Instituts)

Zeit: Montag, den 10. Februar 2020 von 9.30 bis 12.30 Uhr

 

Referieren werden:

 

  • Benoît Vaillot, The French-German Border (1871-1914). Territories, Sovereignties, Identities. (European University Institute (Florence, IT) & Université de Strasbourg, FR)
  • Sarah Mammola, Die mittelalterlichen Terminiergrenzen der Dominikanerklöster am Oberrhein (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, DE)
  • Daniel Schumacher, Grenzen(losigkeit) der Überlieferung: Lothars I. Privileg für St. Stephan (Straßburg) (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, DE)
  • Margaux Depaermentier, Von Grenzen und Kulturen: die Rolle des Rheins im frühmittelalterlichen Basels (Universität Basel, CH)
  • Michael Kempf, Der Oberrhein im Wandel aus archäologischer und geographischer Sicht (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, DE)
  • Dr. Claire Rambeau, Bericht zu einem Eucor-Projekt (Université de Strasbourg, FR & Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, DE)

 

Die Teilnahme für interessierte Zuhörer*innen ist frei, da die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung bei Margaux Depaermentier gebeten unter:

m.depaermentier(at)unibas.ch
 

 

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